Virtual Sky 4.2Seit kurzer Zeit bin ich im Besitz von Virtual Sky 4.2 (4.3) von Astronomiesoftware Dings (Manfred Dings). Der erste Eindruck, den dieses Programm hinterlassen hatte, war Begeisterung. Das Programm umfaßt die Funktionalität von Skyplot 99 und Skymap zusammen.Wie in Skymap ist eine Nachtbeleuchtung vorhanden, das imponiert mir außerordentlich. Denn ich kenne aus eigener Erfahrung die störende Bildschirmhelligkeit bei der nächtlichen Beobachtung. In der Kürze der Zeit habe ich noch nicht alle Programmfunktionen kennenlernen können. Aber auffällig ist, daß zu dem Programm die PPM-, SAO- und Tycho-Kataloge geliefert werden. Verwendbar ist auch der Hubble-GSC-Katalog. Also ist auf der Himmelsansicht mit vielen Details zu rechnen. Virtual Sky ist das einzige
mir bisher
vorliegende Programm, welches die Lage der Milchstraße mit
darstellt.
Es besitzt eine sehr umfangreiche Ortsdatenbank. Es lohnt sich, einfach
einmal nach seinem Heimatort suchen zu lassen. Vielleicht ist er sogar
enthalten;-)
Für "Amateurastronomie in Sachsen" nutzte ich das Programm zum Beispiel zur Erstellung der Gradnetzschablonen der Sonne. Für jeden Planeten (Mond und Sonne sowieso; für die Erde gibt es einen eigenen Menüpunkt) kann man sich das Gradnetz darstellen lassen. Bei Bedarf läßt sich das Gradnetz in Stufen von 1 Grad bis auf einen Gitterabstand von 5 Grad einstellen; Voreinstellung sind 10 Grad. Selbstverständlich kann man die Beschriftung für eine bessere Übersicht auf dem Ausdruck abschalten. Ein besonderer Service von Astronomiesoftware Dings ist, daß Updates für registrierte Anwender der Software kostenlos im Internet bereitgestellt werden. So selbstverständlich ist dies nicht, wenn man sich andere Softwareanbieter ansieht! Ein Update kann man auch auf CD gegen Erstattung der Kosten für Porto/Verpackung erwerben. Der Menüpunkt zum
Aufheben der
Grafikblockade ist wohl angebracht. Bei meinen ersten Versuchen mit der
Nachtabdunklung mußte ich gelegentlich von diesem Menüpunkt
Gebrauch machen.
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Stand: 26. Januar
2006.
Erstellt: 05. Januar
2001.
© 2001 Udo
Schirpke.